Kurz gesagt
- Der Drift navigiert mit LiDAR und hat eine selbstentleerende Station - ideal für größere Häuser und weniger manuellen Wartungsaufwand.
- Der Sweep ist mit 7,3 Zentimetern niedrig genug für die meisten Sofas und Schränke und arbeitet mit einer einfachen Infrarotnavigation.
- Beide Modelle haben eine Wischfunktion und kommen gut mit Tierhaaren zurecht, wie auch die Erfahrungen von Kunden mit Hund und Katze zeigen.
- Die Saugkraft unterscheidet sich: 3500 Pa beim Sweep gegenüber 5000 Pa beim Drift, wobei diese Zahl allein nichts über das Endergebnis aussagt.
- Die beste Wahl hängt vor allem von der Größe deines Hauses und der Höhe deiner Möbel ab, nicht davon, welches Modell allgemein "besser" ist.
Was ist der Unterschied zwischen Drift und Sweep?
Der Drift und der Sweep unterscheiden sich vor allem bei Navigation, Saugkraft und Wartungsaufwand. Der Sweep ist ein kompaktes Modell mit Infrarotnavigation, 3500 Pa Saugkraft und einer Höhe von 7,3 Zentimetern. Der Drift arbeitet mit LiDAR-Navigation, hat eine Saugkraft von 5000 Pa, reinigt bis zu 120 Quadratmeter pro Zyklus und verfügt über eine selbstentleerende All-in-Home-Station. Beide Modelle haben eine Wischfunktion und eine Laufzeit von mehr als zwei Stunden (130 Minuten beim Sweep, 180 Minuten beim Drift).
| Sweep | Drift | |
|---|---|---|
| Navigation | Infrarot | LiDAR |
| Saugkraft | 3500 Pa | 5000 Pa |
| Höhe | 7,3 cm | Höher durch den LiDAR-Turm |
| Laufzeit | 130 Minuten | 180 Minuten |
| Wischfunktion | Ja | Ja |
| Selbstentleerungsstation | Nein | Ja, All-in-Home-Station |
| Reinigt bis zu | Geeignet für kleinere bis mittelgroße Wohnungen | 120 m2 pro Zyklus |
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Für wen ist der Sweep die beste Wahl?
Der Sweep ist die beste Wahl, wenn du eine einfache, zuverlässige Bedienung ohne unnötige Technik suchst. Das Gerät funktioniert sowohl über die App als auch mit einer physischen Fernbedienung - praktisch, wenn du nicht alles über ein Smartphone regeln möchtest.
Eine Familie mit Hund und Katze verwendet den Sweep für die tägliche Reinigung. Sie beschreibt die Bedienung als übersichtlich und einfach; die Wahl zwischen App und Fernbedienung ist für sie ein angenehmes Extra. Das Saugen funktioniert bei ihnen ausgezeichnet: Tierhaare werden zuverlässig aufgenommen, auch von Teppichen. Das entspricht den Erwartungen an ein kompaktes Modell mit einer niedrigen, breiten Saugöffnung: Es kommt leicht unter Möbel und zwischen Teppiche, genau dorthin, wo sich Haare und Staub sammeln.
Durch die Infrarotnavigation eignet sich der Sweep am besten für kleine bis mittelgroße Wohnungen mit übersichtlicher Raumaufteilung. Im Vergleich zur LiDAR-Navigation funktioniert die sensorgestützte Navigation einfacher und wartungsärmer, auch wenn ihre Genauigkeit etwas geringer ist, wie Tech Advisor erläutert. Bei einem Haus mit einem oder zwei Zimmern ist das in der Praxis selten ein Problem.
Lies auch, warum herkömmliche Staubsauger bei Tierhaaren oft an ihre Grenzen kommen und was ein Saugroboter anders macht.
Für wen ist der Drift die beste Wahl?
Der Drift ist die beste Wahl, wenn du ein größeres Haus mit mehreren Zimmern, Schwellen oder Teppich hast und dich möglichst wenig um das Gerät selbst kümmern möchtest.
Eine Kundin kaufte den Drift für ihre neunzigjährige Mutter, die bereits Erfahrungen mit einem Saugroboter einer anderen Marke hatte und dessen Benutzerfreundlichkeit sehr schätzte. Beim Testen zu Hause überquerte der Drift mühelos Schwellen und fuhr problemlos über Teppich - zur Zufriedenheit beider. Die Wischfunktion wurde bei ihrer Mutter noch nicht ausführlich getestet, schlicht weil sie dort nicht benötigt wird.
Dass er Schwellen und Teppichübergänge problemlos überquert, entspricht den Erwartungen an eine LiDAR-Navigation: Sie erstellt einen präziseren Grundriss des Raums, sodass der Roboter besser auf Höhenunterschiede im Boden reagieren kann.
Warum navigiert der Drift intelligenter durch dein Zuhause?
Die LiDAR-Navigation, wie sie der Drift verwendet, misst mithilfe von Laserpulsen die Entfernung zu Wänden und Möbeln und erstellt daraus einen detaillierten Grundriss deines Hauses. Dieser Grundriss bleibt gespeichert, sodass der Roboter bei jedem Reinigungsvorgang eine logische, gerade Route fährt, statt sich kreuz und quer durch den Raum zu bewegen. Untersuchungen von MIT Technology Review zur kartenbasierten Navigation zeigten damals, dass dieser Ansatz die Reinigungszeit im Vergleich zu Modellen mit zufälliger Fahrweise um etwa zwanzig Prozent verkürzen konnte.
Die Infrarotnavigation, wie sie der Sweep verwendet, funktioniert einfacher: Sensoren erkennen Hindernisse, sobald sich der Roboter ihnen nähert, statt vorher einen vollständigen Grundriss zu erstellen. Laut Tech Advisor ist das eine gute Lösung für kleinere, übersichtliche Räume. Der Nachteil besteht darin, dass der Roboter etwas weniger effizient fahren kann als ein Modell mit LiDAR. In einem Studio oder einer Wohnung fällt dieser Unterschied in der Praxis kaum auf. In einem Haus mit mehreren Etagen oder vielen Zimmern spielt diese Effizienz jedoch eine Rolle.
Passt der Saugroboter unter dein Sofa oder deinen Schrank?
Der Sweep passt mit seiner Höhe von 7,3 Zentimetern unter die meisten niedrigen Sofas und Schränke. Der Drift ist durch seinen LiDAR-Turm in der Regel höher und daher weniger für die allerflachsten Möbelstücke geeignet.
Nach der Faustregel des Möbelexperten Design59 benötigt man unter dem Sofa für die meisten Saugroboter mindestens zehn Zentimeter freien Platz, gemessen vom niedrigsten Punkt aus (nicht nur von der Vorderkante, sondern auch von eventuellen mittleren Stützen). TechRadar weist außerdem darauf hin, dass der erhöhte Sensor bei LiDAR-Modellen oft genau das Bauteil ist, das den Ausschlag gibt: Ohne diesen Turm kommt ein Roboter deutlich niedriger. Hast du zu Hause viele niedrige Möbel, miss vor der Auswahl zunächst den freien Platz.
Selbstentleerende Station: Wie viel Komfort bietet sie?
Eine selbstentleerende Station spart vor allem in Haushalten Zeit, in denen täglich gesaugt wird, etwa bei Familien mit Haustieren. Der Drift verfügt über eine solche All-in-Home Station, der Sweep nicht.
Die Station des Drift leert den Staubbehälter nach jeder Reinigung automatisch, sodass du den Behälter nicht ständig selbst leeren musst. Consumer Reports nennt dies in seinem Test von Saugrobotern für Haustierbesitzer ausdrücklich als Vorteil für alle, die regelmäßig saugen und möglichst wenig manuelle Wartung erledigen möchten. Tom's Guide weist jedoch auf einen Vorbehalt hin: Eine selbstentleerende Station ist für größere Haushalte eine große Erleichterung, aber in einer kleinen Wohnung mit wenig Staub ist der Vorteil geringer, und die Station nimmt zudem mehr Platz auf dem Boden ein.
Sieh dir auch das Zubehör für Saugroboter an, zum Beispiel zusätzliche Staubbeutel und Ersatzteile.
Welchen wählst du: Drift oder Sweep?
Es gibt kein Modell, das in jeder Hinsicht gewinnt - entscheidend ist, welches am besten zu deinem Zuhause passt. Wohnst du in einer Wohnung oder einem Studio mit vorwiegend niedrigen Möbeln, ist der Sweep die naheliegende Wahl: einfach zu bedienen, niedrig genug, um überall hinzukommen, und sowohl per App als auch per Fernbedienung steuerbar. Hast du ein größeres Haus mit mehreren Zimmern, Schwellen oder Teppich und möchtest dich möglichst wenig um das Gerät selbst kümmern, bietet der Drift mit seiner LiDAR-Navigation und der selbstentleerenden Station mehr Komfort.
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